Die Italienische Küche - Weine und Speisen
Auch bei italienischen Weinen unterscheidet man zwischen roten, weißen und rosé. Jede Region hat verschiedene Weinspezialitäten, z.B. den schweren Marsala aus Sizilien oder den süßen Lacrima Christi aus Campanien. Als Regel gilt jedoch - egal aus welcher Region der Wein stammt - der kräftige Rote ist ein perfekter Begleiter zu Fleisch wohingegen zu Fisch am besten der Helle passt. Des Weiteren gibt es noch den aus Traubenmost hergestellten Grappa sowie Schaumweine wie den Prosecco. Eine Spezialität zum Nachtisch ist der "Vin´ Santo", eigentlich ein Likör, in den man Cantuccini - Mandelgebäck taucht.
Das Italienische Essen besteht am Abend zumeist aus mehreren Gängen ("piatti"). Die Antipasti (Vorspeisen) können aus Bruschetta, Käse, Schinken, getrockneneten, in Öl eingelegten Tomaten, Oliven, gebratenen Melanzane (Auberginen), Zucchini, geschmorten Paprika und Pilzen bestehen - um nur einige zu nennen. Danach folgen Primo und Secondo -je nach Region ist der Inhalt der Gänge natürlich verschieden, wobei jedoch gilt, dass nach der Pasta das Fleisch serviert wird. Auch der Nachtisch ("dolce") darf nicht fehlen - ob es nun Tiramisù oder Cassata (sizilianische Eistorte) ist.
In den italinischen Marken ist der Lardo - Schweinespeck eine Spezialität, jedoch muss das italienische Essen nicht immer so schwer und kalorienreich sein. An Küstenorten weiter südlich kann man vorzüglich Meeresfrüchte und Fisch essen, beispielsweise Schwertfisch (pesche Spada).
Auch bei der Pasta gibt es viele verschiedene Variationen, sowohl bei den Teigwaren selbst als auch den dazu gereichten Saucen. Die bekannten "Spaghetti Bolognese" sind in den meisten Fällen nur ein müder Abklatsch von dem, was ein gut zubereitetes Nudelgericht nach italienischer Art geschmacklich zu bieten hat. Die Pasta sollte al dente (bissfest) gekocht werden und die Sauce schmeckt natürlich mit frischen Zutaten wie Tomaten oder Gemüse am besten. Mit Öl oder Gewürzen hingegen kann man sparsam umgehen, denn Zutaten von guter Qualität brauchen weder Geschmacksverstärker noch müssen sie überwürzt werden.
Es gibt verschiedenste Saucen als Begleiter zur Pasta: die scharfe "Salsa", welche aus frischen Kirschtomaten zubereitet wird, Besciamella, eine eher cremige, sahnige Sauce, Pesto, Saucen mit Fleisch oder auf Gemüsebasis. Auch ein gutes Olivenöl, dazu ein wenig frisches Basilikum und frisch geriebener Parmiggiano können ein Nudelgericht spielend einfach abrunden.
Eine Gaumenfreude unter den Fleischgerichten sind die "salt´imbocca", Schweinemedaillions umhüllt mit Salbei und luftgetrocknetem Schinken. Sie werden im Ofen zubereitet.
Nach dieser kulinarischen Tour durch Italien haben Sie sicherlich Lust bekommen, Italienische Rezepte selbst auszuprobieren. Viel Spaß dabei und Buon Appetito!
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