Essen und Rotwein
Noch immer Streiten sich die Geister, welchen Wein man zu welchem Essen serviert. Immer noch sind die meisten Experten davon überzeugt, dass man Rotwein auf keinen Fall zum Fisch serviert. Und Weißwein serviert man nicht zu Fleischgerichten. So ist wohl die Weinregel, aber Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Man sollte nicht immer alle Regeln befolgen. Hier gilt es, auch mal andere Dinge auszuprobieren. In erster Linie geht es doch um das Essen, der Wein sollte die Speisen begleiten und nicht umgekehrt. Es kommt darauf an, was für ein Essen serviert wird. Und je nach dem, welche Zutaten für das Essen genommen wurden, passt auch einmal ein schöner Rotwein zum Fisch. In einem Restaurant wird man die Weinfolge immer so einhalten, wie sie nun mal vorgegeben ist. Aber im privaten Bereich sollte man dann schon etwas experimentierfreudiger sein. Im Grunde genommen ist es doch nur die rote Farbe, die, die Weine so sehr auseinander bringt. Und nur weil irgentwann einmal jemand diese Weinregeln erfunden hat, heißt das ja nicht, das man sich auch daran halten muss.
Beim Dessert geht es doch auch, hier reicht man sowohl Weißwein, als auch einen gesüßten Rotwein oder Rose. Wichtig ist nur, dass der Wein, nicht süßer ist als das Dessert, sonst nimmt er dem Dessert die süße. Und genauso sollte man auch beim Hauptgang verfahren. Es ist nicht wichtig, welche Farbe der Wein hat, sondern das er zu dem servierten Essen passt. Wenn man Gäste hat, sollte man eventuell im Vorfeld einmal ausprobieren, ob zu dem Essen, welches man servieren möchte, nicht auch ein Rotwein anstelle des Weißweines passt. Überraschen sie, ihre Gäste doch einfach mal und reichen gut ausgesuchte Rotweine oder einen leichten Rose zum Fisch. Eine Möglichkeit wäre es auch, ein Fischgericht mit einer Fleischspeise zu kombinieren. Und dann passt der Rotwein in jedem Fall. Bestehen sie nicht immer auf starre Regeln, probieren sie einfach mal etwas anderes aus. Beim Zubereiten von Gerichten, hält man sich doch auch nicht unbedingt immer an die Vorgaben und probiert andere Variationen aus. Also warum nicht auch beim Wein. Und wer weiß, vielleicht werden sie noch zum Trendsetter, was die Weinbeigabe angeht.
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